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Göttinnen weißblau - Lustspiel von Cornelia Willinger - der BR-Komödienstadel geht auf Tournee | 06. Januar 2018

Hoch droben in den verschneiten Ammergauer Alpen regieren die drei ehrgeizigen Schwestern Traudl, Wilma und Vroni den Gasthof Schwanenwirt als alteingesessenen Familienbetrieb.
Alle Zeit, alle Liebe und Energie fließen in den Betrieb und in die Vorbereitungen des traditionellen Silvesterabends – mit ganz spezieller Tanzeinlage – für den sich 120 Gäste angemeldet haben. Für Vronis und Wilmas Ehemänner Franz und Edi bleiben da weder Zeit noch Zuwendung.

Der Barbier von Sevilla - Oper von Gioacchino Rossini - Kammeroper Prag | 27. Januar 2018

Rosina, ein junges, bürgerliches Mädchen, das eine reiche Erbschaft erwartet, wird von zwei Männern umworben: Von Graf Almaviva, der Rosina wegen ihrer Schönheit begehrt, und von ihrem Vormund, Doktor Bartolo, der sich Hoffnungen auf die Erbschaft macht und Rosina deswegen streng bewacht. Durch allerlei Intrigen, die Figaro, der Barbier von Sevilla, anzettelt, gelingt es Almaviva schließlich, Rosina zu heiraten.

Gogol & Mäx "Concerto Humoroso - Das Geburtstagskonzert" Rosenmontagsspecial | 12. Februar 2018

Waghalsige artistische Nummern, gepaart mit Humor und Witz, Gogol & Mäx sind nicht nur umwerfend komische und artistische Komödianten, sondern auch klassisch ausgebildete Musiker und glänzende Multiinstrumentalisten. Mit einem Augenzwinkern parodieren sie die großen Meister und das vornehme Konzertgehabe. Gogol der Maestro mit geschniegelten Haaren und Mäx mit seinen überdimensionalen Schuhen liefern sich musikalische Gefechte bei denen kein Auge trocken bleibt. Kaum ein Requisit das nichts als Musikinstrument missbraucht wird. Was diese meisterlichen Komiker auf den Theaterbühnen Europas darbieten, ist schlichtweg atemberaubend. Zwei prall gefüllte Stunden des Lachens und Staunens über die akrobatische und musikalische Kunstfertigkeit und die schier unbegreifliche Instrumentenvielfalt.

Die Verwandlung - von Franz Kafka - Landestheater Schwaben | 21. Februar 2018

Franz Kafkas meisterhafte Novelle zählt bis heute zu den bedeutendsten Klassikern der Moderne und ist nichts weniger als ein faszinierendes Stück Weltliteratur. Kafka hat eine bestechend einfache Geschichte erfunden, die in trockenem Ton ein höchst bizarres Geschehen erzählt und die Angst vor dem Fremden und das existentielle Gefühl der Ausgrenzung thematisiert. Das Landestheater Schwaben bringt dieses literarische Ereignis in eigener Fassung mit kleinem Ensemble auf die Bühne.

Monsieur Claude und seine Töchter - Komödie von Stefan Zimmermann - a.gon Theater GmbH | 03. März 2018

Claude ist Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch.

Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…

Die Perlenfischer - Oper von Georges Bizet - Opera Romana | 17. März 2018

Das Thema, das Bizet wählte, entstammt dem exotischen Ceylon, der Heimat der Perlenfischer und handelt von der fast tödlich endenden Verstrickung der drei Hauptakteure:

Nadir, der ehemalige König der Perlenfischer und Zurga, der neu gewählte König der Perlenfischer, waren einst in die gleiche Frau verliebt. Sie verzichteten ihrer Freundschaft wegen jedoch auf ihre Liebe zur gleichen Frau. Als sich Nadir erneut in diese Frau verliebt, wird die Freundschaft zwischen Zurga und Nadir auf eine harte Probe gestellt.

Nebel im August - Dokumentarstück von John von Düffel - Landestheater Schwaben | 20. März 2018

NEBEL IM AUGUST erzählt in der Montage einst vergessener Prozessakten, Zeugenaussagen und Berichte von dem heute noch viel zu wenig beachteten Euthanasie-Kapitel während des Nationalsozialismus. Eindringlich und exemplarisch nähern sich die vom Ensemble getragenen Berichte oder Erinnerungen dabei auch der Geschichte des jenischen Jungen Ernst Lossa. Grob abgestempelt als „Zigeunersohn“ geriet er in die grausame Maschinerie gegen „unwertes Leben“. Für diese Uraufführung verarbeitete der preisgekrönte Dramatiker John von Düffel umfassende Recherchen des Journalisten Robert Domes und Teile dessen gleichnamigen Jugendromans.